Mit dem Meditationskissen zur inneren Ruhe finden

Yoga und Meditation haben heute im so stressigen und hektischen Alltag eine immer größere Bedeutung. Immer mehr Menschen nutzen Meditation und Yoga, um auszuspannen, einen klaren Kopf zu bekommen und zur inneren Ruhe zu finden. Meditation findet in der Regel auf dem Boden statt, aber das ist den meisten Menschen zu hart und zu unbequem. Um die Gelenke und den Rücken optimal zu entlasten, gibt es unterschiedliche Meditationskissen, die das Entspannen leichter machen.

Immer entspannt sitzen

Kommt ein Meditationskissen zum Einsatz, dann sind die Hüftgelenke immer etwas höher gelagert als die Knie. So ist es möglich, dass das Becken nach vorne gekippt werden kann, was die Basis für eine immer entspannte und aufrechte Sitzhaltung von Bedeutung ist. Die Bandscheiben sowie noch weitere Strukturen der Wirbelsäule werden durch das Meditationskissen entlastet, aber auch die Atmung wird freier. Eingeschlafene Füße sind bei einer Meditation keine Seltenheit und auch Spannungsschmerzen kommen immer wieder vor. Oftmals ist das falsche Meditationskissen daran schuld. Daher ist es sehr wichtig, das richtige Kissen in der passenden Höhe zu finden. Nur wenn die Maße des Kissens stimmen, ist ein erholsames und schmerzfreies Sitzen möglich.

Welches Kissen ist für welchen Sitz geeignet?

Es gibt viele verschiedene Meditationskissen in ganz unterschiedlichen Formen, Farben und Designs. Welche Farbe oder welches Muster das Kissen hat, ist eine persönliche Geschmacksfrage, wichtiger ist jedoch die richtige Kissenhöhe. Flache Kissen, die zwischen zwölf und 15 Zentimeter hoch sind, eigenen sich besonders gut für den Lotossitz und für den Burmesischen Sitz. Alle, die 1,65 Meter groß sind und gerne im Fersensitz oder im Schneidersitz meditieren, sollten sich für ein Meditationskissen mit einer Höhe von 18 Zentimetern entscheiden. Alle ab 1,70 Meter Körpergröße, die in einem lockeren Schneidersitz ihre Meditationsübungen machen, sind mit einem Kissen von 21 Zentimetern gut beraten.

Die unterschiedlichen Kissenformen

Neben der richtigen Höhe spielt auch die Form des Meditationskissens eine wichtige Rolle. Besonders beliebt sind die klassischen Rundkissen, die einen großen Sitzkomfort versprechen. Die Sitzfläche ist bei diesen Kissen kreisrund und sie unterstützt eine korrekte und aufrechte Sitzposition. Der runde Sitz ist ideal für viele Meditationspositionen wie den Fersensitz oder den Lotussitz, ein Meditationskissen in der Form eines Halbmondes hingegen ist eine große Unterstützung für das Becken, die Wirbelsäule und die Hüften. Für alle Übungen mit gekreuzten Beinen ist die Form des Kissens ideal und auch für längere Meditationen ist das Kissen perfekt. „Zafu“ heißt eine Kissenform, die aus Japan stammt, die sich ebenfalls gut für längere Meditationen eignet. Das Kissen mit vertikalen Falten an den Seiten und den kreisrunden Deckflächen ist sehr dekorativ und findet daher auch immer öfter seinen Platz im Wohnzimmer.

Jeder sitzt anders

Welches Meditationskissen für wen infrage kommt, das ist zum einen eine Frage des Geschmacks und zum anderen eine Frage der Beanspruchung. Alle, die viel Zeit für Meditation und Yoga aufwenden, sollten ein qualitativ hochwertiges Kissen kaufen. Ohne das richtige Kissen wird jede Meditation zu einer sehr schmerzhaften Angelegenheit und das möchte schließlich niemand, denn Meditation sollte der Entspannung und der Konzentration dienen.